Fotografieren macht Spaß und Landschafts- bzw. Naturfotografie noch mehr. Mir jedenfalls. Hier 5 Gründe dafür, warum das so ist und einer dagegen.

  1. Draußen unterwegs zu sein, macht Spaß
    An einem sonnigen Frühlings- oder Herbsttag (meine beiden liebsten Jahreszeiten) draußen unterwegs zu sein, gehört für mich zu den schönsten Dingen die man machen kann. Selbst in unserer doch sehr anthropomorph geprägten Kulturlandschaft gibt es unendlich viele kleine Wunder am Wegesrand zu entdecken. Wenn ich draußen bin, fühle ich mich frei und am richtigen Platz.
  2. Mein Hund bekommt zusätzliche Spaziergänge
    Punkt 1 wird noch getoppt, wenn ich nicht alleine unterwegs bin, sondern mein Hund mich begleitet. Mit ein bisschen Phantasie fühle ich mich wie Grizzly Adams (die Älteren unter uns wissen noch, wer das ist. Den Jüngeren empfehle ich eine Youtube-Suche). Und mein Hund findet´s auch toll.
  3. Fotografieren macht Spaß, ich vergesse den Alltag um mich herum, wenn ich mich auf´s Fotografieren konzentriere
    Ein ganz wichtiger Punkt. Ich habe oft schon festgestellt, dass ich alle meine Alltagssorgen vergesse, wenn ich mich auf´s Fotografieren konzentriere. Ich bin dann so versunken in meine Tätigkeit, dass ich an nichts anderes mehr denke. Quasi das allseits bekannte Flow-Gefühl. Insofern hat das Fotografieren dann tatsächlich einen meditativen Charakter.
  4. Die Bearbeitung der Bilder am Computer macht großen Spaß
    Ich bin ein eher technik-affiner Mensch. Meinen ersten Computer hatte ich als Kind (noch bevor die ersten PC´s erfunden waren). Das Arbeiten mit und am Computer hat mich immer interessiert. Die Natur- und Landschaftsfotografie ist für mich die perfekte Möglichkeit, das Draußensein mit der Technikliebe zu verbinden. Die Post-Production – das Bearbeiten und Katalogisieren der Bilder am Computer – macht mir fast genauso viel Spaß, wie das eigentliche Fotografieren.
  5. Die Gestaltung der Internetseite macht Spaß, ist wie mein kleines eigenes Projekt
    Man kann sich fragen, wieso ich soviel Zeit in die Gestaltung einer Internetseite wie diese stecke. Und manchmal frage ich mich das auch. Dabei ist die Antwort eigentlich ganz einfach. Es macht Spaß. Sowohl das Schreiben der Blog-Artikel als auch das Auswählen und Hochladen der Bilder. Was die Bilder angeht, so habe ich durch die Online-Präsenz einfach das Gefühl, dass die Bilder nicht einfach nur auf der Festplatte verstauben – selbst wenn nicht allzu viele Leute die Seite dann tatsächlich sehen.

Und was spricht gegen die Fotografie?

Ich müsste öfters früher aufstehen, die Goldene Stunde am Morgen ist mit die beste Zeit, um schöne Fotos zu machen, die einen Eindruck hinterlassen. Leider stehe ich in der Woche schon jeden morgen arbeitsbedingt sehr früh auf, so dass ich am Wochenende einfach mal etwas Regeneration brauche. Schaffe ich es dann aber doch, zum Sonnenaufgang „vor Ort“ zu sein, ist das jedesmal ein ganz besonderes Erlebnis. Der Tag hat dann noch eine frische, ganz andere Energie als später am Tag. Und ich bin jedesmal froh, wenn ich es doch geschafft habe. Ich werde weiter daran arbeiten 🙂