Bericht – Bayerischer Wald und Alpen 2015 (Eibsee, Isarwinkel)

Eibsee-Untersee

Eibsee-Untersee

Im Sommer stand Umzug auf dem Programm, somit war nix mit Fotourlaub. Als Ausgleich war ich diesen Herbst für einige Tage wieder in den Alpen unterwegs. Es ging nach Grainau an der Zugspitze. Davor war ich noch für einen Tag im Bayerischen Wald.

In Grainau wollte ich mir den Eibsee und den Isarwinkel („Bayerisch Columbia“) anschauen. Hier mein kleiner Bericht und eine Auswahl der schönsten Bilder.

Der Eibsee

Der Eibsee am Morgen, von der Braxenbucht aus gesehen.

Der Eibsee am Morgen, von der Braxenbucht aus gesehen.

Der Eibsee liegt zu Füßen der Zugspitze. Vom gesamten Nordufer des Sees hat man einen wunderschönen Blick auf die Zugspitze und das Wettersteingebirge. Obwohl der See in Privatbesitz ist, ist der See für Besucher komplett zugänglich.

Direkt am See befindet sich ein sehr großer Parkplatz, die Parkgebühren sind absolut im Rahmen. Vom Parkplatz gelangt man entweder zum Eibsee oder auch recht schnell zur Zugspitzseilbahn, die hier ebf. ihren Startpunkt hat.

Um den gesamten See herum führt ein Wanderweg, der teils direkt am See verläuft, teils etwas abseits durch waldige Abschnitte verläuft.

Nicht ohne Grund gilt der Eibsee als einer der schönsten Seen Bayerns. Das grünlich schimmernde Wasser bildet zusammen mit der Bergkulisse im Hintergrund einen atemberaubend schönen Anblick. Für Einzelheiten zum Eibsee schaue dir auch diesen Wikipediaartikel an.

Eibsee vom Westufer.

Eibsee vom Westufer.

Im See gibt es mehrere kleine Inseln, die mit Bäumen bestanden einen schönen Blickpunkt für Landschaftsfotos bilden.

Von den Teilen des Sees, die ich erkundet habe, bot die Braxenbucht mit der vorgelagerten Braxeninsel den schönsten Blick auf den See. Viele der Bilder, die man im Internet vom Eibsee findet, sind dort entstanden. Allerdings liegt die Braxenbucht etwas versteckt und ist nicht ganz einfach zu finden. Es lohnt sich aber auf jeden Fall, die Mühe auf sich zu nehmen.

Ich war an zwei Tagen recht früh morgens am See (ab ca. 7:00 Uhr). Zu dieser Zeit waren nur ein paar andere Landschaftsfotografen unterwegs. Anders dagegen als ich gegen 13:00 Uhr zurück zum Parkplatz ging, da war der Uferweg von Touristen ziemlich überlaufen.

Isarwinkel und „Bayerisch Columbia“

Zufällig bin ich vor einigen Monaten in einem Forum auf einen Beitrag über den Isarwinkel – den Oberlauf der Isar zwischen Krün und Vorderriß – und „Bayerisch Columbia“ gestoßen. Da ich ein Fan nordamerikanischer Landschaften bin, war klar, dass ich mir diese Gegend genauer anschauen wollte.

"Bayerisch Columbia"

„Bayerisch Columbia“

Der Zugang zum Gebiet erfolgt entweder am nördlichen Isarufer über eine Mautstraße, die von Wallgau nach Vorderriß führt oder über das südliche Isarufer, an dem es ebf. eine Straße gibt.

Ich habe mich für das nördliche Ufer entschieden. Nachdem ich die Mautgebühr bezahlt habe, bin ich auf den ersten Parkplatz gefahren, um mir die Gegend etwas anzuschauen – und war erstmal ziemlich enttäuscht.

Die Isar hatte nur sehr wenig Wasser, das Flussbett erinnerte eher an einen ausgetrockneten Fluss in Südspanien als an eine kanadische Landschaft. Ich bin dann etwas weiter gefahren und kam dann an eine Stelle, die einen überwältigenden Blick auf den Fluss und die Umgebung bot (siehe Bild oben). Zu lärmempfindlich sollte man allerdings nicht sein, fahren doch Motorradfahrer und Autofahrer im Minutentakt an einem vorbei.

Die Sonne ging gerade unter und so hatte ich ein unglaublich schönes Erlebnis in „Bayerisch Columbia“ – und hatte tatsächlich ein wenig das Gefühl, in Kanada zu sein 🙂

Die Ammer bei Saulgrub

Die Ammer bei Saulgrub

Geroldsee und Ammer

Am letzten Tag ging es morgens dann noch an den Geroldsee, einen ebenfalls sehr schönen, wenn auch recht kleinen Moorsee. Anschließend wollte ich mir auf dem Rückweg die Schleierfälle der Ammer anschauen. Leider musste ich dann in Saulgrub, einer der Anliegergemeinden festelstellen, dass die Schleierfälle wg. Steinschlaggefahr ganzjährig gesperrt sind – und das schon seit mehreren Jahren. Offenbar konnten sich die umliegenden Gemeinden bisher nicht auf eine Finanzierung der Sicherungsarbeiten einigen. So bin ich dann nur ein wenig an den Ufern der Ammer entlang gewandert und habe dann anschließend den Heimweg angetreten.

Hier noch eine Auswahl weiterer Bilder meines bayerischen Kurztrips:

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