Manchmal muss man ja durch Fehler lernen. Aber vielleicht reicht es ja, wenn das dann einer (in diesem Falle ich) macht und die anderen sich die Erfahrung sparen können.

Gestern mache ich mich also auf den Weg zur Fototour. Schnell noch die Sachen zusammengesucht, Adapterring (67mm auf 77mm) aufgeschraubt, damit der Polfilter passt und dann die restlichen Kleinigkeiten verstaut.

Dabei fällt mir die Streulichtblende meines 18-135mm STM in die Hände. Ich denke bei mir, wäre ja schade, wenn die Fotos durch das Streulicht unbrauchbar werden und überlege, ob die Blende nicht doch trotz aufgeschraubtem Polfilters irgendwie noch auf das Objektiv passen müsste.

Bisher hatte ich die Streulichtblende immer weggelassen, wenn ich den Polfilter benutzt habe, da der Adapterring vom Filter der Blende im Weg sitzt.

Diesmal habe ich also Adapterring und Polfilter wieder abgeschraubt, die Streulichtblende aufgesetzt und dann den Adaptering samt Polfilter wieder aufgeschraubt.

So weit so gut, aber als ich den Polfilter + Adapterring wieder abnehmen wollte, hatte ich ein Problem. Da der Polfilter sich ja drehen lässte und ich an den Adapterring wegen der Streulichblende nicht mehr rankam, konnte ich beides nicht mehr von der Kamera entfernen.

Gerettet haben mich schließlich eine Büroklammer (mit der ich so lange am Polfilter rumgedreht habe, bis der sich löste) und eine Flachzange (mit der ich anschließend den Adapterring lösen konnte).

Fazit: Die Streulichtblende besser nur benutzen, wenn man vorher geprüft hat, dass zwischen Blende und Objektiv/Filterring so viel Platz ist, dass man den Polfilter auch wieder abschrauben kann.